Funktionsorthesen

Funktionsorthesen sind Orthesen, welche dem Patienten eine Funktion ermöglichen, die er ohne Orthese nicht oder schlechter erreichen kann. Sei diese aktiv, passiv, statisch oder dynamisch. Diese Orthesenform wird eingesetzt, wenn eine Festigung einer Situation eingetreten ist (Dauerversorgung). Hierbei wird besonders auf die Alltagstauglichkeit geachtet. Alltags-Orthesen bedürfen einer genauen Planung und einer klaren Formulierung der Zielvorstellung. Sie sind nicht Ersatz einer therapeutischen oder medizinischen Interv ention, sondern vielmehr Teil eines modernen Rehabilitationskonzeptes.

Grundsätzlich muss zuerst die Entscheidung fallen, ob eine Lagerungs- oder eine Funktionsorthese gefertigt werden soll. Dies hängt vom jeweiligen Therapieziel ab. Die Konstruktion einer solchen Orthese orientiert sich am Krankehitsbild und an den Wünschen und Möglichkeiten des Betroffenen.

Der Grundsatz ist bei allen Erkrankungen zu sehen:

"Die beste Rehabilitation für die menschliche Hand ist sie einzusetzen"

Um eine Hand, die in ihrer Funktion beeinträchtigt ist - sei es durch einen neurologoischen, traumatischen oder degenerativen Defekt - einsetzen zu können, ist es die Aufgabe der Rehabilitation eine bestmögliche Funktionswiederherstellung zu erreichen. Handorthesen können hier eine Schlüsselfunktion haben um den weiteren Therapieverlauf günstig zu beeinflussen. Es sind immer individuelle Lösungen, die speziell für den einzelnen Betroffenen konzipiert und entwickelt sind.

Der Werkstoff Silikonspielt in diesem Versorgungsbereich eine wichtige Rolle und kann in Fusion mit anderen Werkstoffen die Funktionalität der betroffenen Hand eklatant verbessern.

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