Lagerungsorthesen

Lagerungsorthesen sind Orthesen, die eine Hand oder einen Arm in eine gewünschte Position führen oder sie dort halten. Die Gestaltung dieser Ortheenform richtet sich nach der ärztlichen Prognose einer Erkrankung.

Eine Herstellung nach Gipsabdruck ist notwendig, wenn der zu erwartende Behandlungszeitraum 12 Wochen überschreitet oder dies aus Stabilitätsgründen notwendig ist. Die häufigsten Indikationen zur Herstellung von Handlagerungsorthesen sind Erkrankungen aus dem neurologischen Bereich aber auch bei rheumatischen und traumatischen Erkrankungen kommen diese Orthesen zum Einsatz. Dabei ist es unbedingt notwendig, die Besonderheiten der einzelnen Erkrankungen zu kennen und diese in der Konstruktion zu berücksichtigen. So unterscheiden sich beispielsweise Lagerungsorthesen für Patienten mit chronischer Polyarthritis nicht nur in der Wahl des Werkstoffes sondern auch in der Wahl der Unterstützungsfläche von Lagerungsorthesen, die für neurologische Erkrankungen bestimmt sind.

zurück

Aktuelle Themen: