Kinderrollstühle

Ein Aktivrollstuhl sollte leicht sein, und mit das Wichtigste: Er muss perfekt passen. Denn wer kann schon mit Schuhen laufen, die vier Nummern zu groß sind? Die richtige und perfekte Abmessung erfordert viel Erfahrung. Einfachere Rollstühle können auch ausgeliehen werden um kurzfristige Überbrückungszeiten abzudecken.

Oft sind so genannte Sitzschalen für die Aufrichtung des Rückens ganz wichtig so, dass die Rückenlehne stabil und ein wenig gemuldet ist. In der Mitte am Rücken ist sie oft etwas höher, damit man sich besser anlehnen kann und seitlich ist immer noch viel Freiheit, um mit den Armen den Rolli an zu treiben. Durch ein anatomisches Kissen sitzt man gerade und stabil und kann die Energie voll in das Rollifahren bringen. Es gibt zwei Arten von Rollstühlen: den Starrrahmenrollstuhl und den Faltrollstuhl. Ein Starrrahmenrollstuhl ist etwas robuster und für geübte Fahrer auch leichter zu steuern. Der Faltrollstuhl hat den Vorteil, dass man ihn leichter z.B. im Auto verstauen kann. Besonderes Zubehör wie ein Speichenschutz mit Motiv kann man sich dazu kaufen.

Fotos: © Ottobock

Die Räder sollten so nah wie möglich neben dem Becken sein, sonst wird das Fahren unnötig anstrengend. Damit es noch besser geht, bekommen viele Rollis einen großen Sturz, das heißt, die Räder stehen ganz schräg nach außen. Der Stuhl wird zwar dadurch breiter, dreht aber leichter und man sitzt stabiler. Damit ein Rolli auch leicht zu fahren ist sollte der Kipppunkt nicht zu weit nach hinten gesetzt werden da er sonst zu schwerfällig wird. Die Räder dürfen also nicht zu weit hinten sein, gegen das Umfallen wird am Hinterrahmen ein Anti-Kipp-Rad montiert.

Foto: © Ottobock