Beinorthesen

Beinorthesen werden bei verschiedensten Krankheitsbildern eingesetzt. Ob sie nun stabilisierend, korrigierend oder unterstützend wirken sollen, klären wir bei Brillinger Orthopädie für jeden Patienten individuell. Hierbei ist uns der interdisziplinäre Austausch aller Beteiligten, wie den Angehörigen, Ärzten und Therapeuten, sehr wichtig. Denn eine orthetische Versorgung kann nur dann zum Erfolg führen, wenn zuvor eine konkrete Zielsetzung formuliert wurde.

Unser Orthesen-Konzept orientiert sich an den Gegebenheiten und Bedürfnissen unserer Kunden.

Wir versuchen, die zu unterstützenden Körperteile bestmöglich zu aktivieren, um eigene Impulse anzuregen und zu unterstützen. Unsere detailgenau angepassten Beinorthesen fertigen wir in aufwendigster Handarbeit. Dabei kombinieren wir Materialien aus den Bereichen Carbonfasertechnik, Silikon- oder Kunststofftechnik, die in verschiedensten Fertigungsprozessen zum Einsatz kommen. Neueste Verarbeitungstechniken, wie die Prepreg-Carbon-Technik ermöglichen es uns, ultraleichte Beinorthesen mit größter Stabilität herzustellen. Hierbei achten wir auf ein möglichst reduziertes Design.

Sprunggelenksübergreifende Orthesen

Sprunggelenksübergreifende Orthesen unterstützen und korrigieren den gesamten Fußbereich bis einschließlich des oberen Sprunggelenks. Hiermit können diverse Fußfehlstellungen und Gangbildabweichungen, die aufgrund verschiedener neuromuskulärer oder orthopädischer Erkrankungen auftreten, beispielsweise hypotone Knickfüße, korrigiert werden. Bei Brillinger Orthopädie passen wir die Materialausführung, ob Kunststoff-, Silikontechnik oder Carbonfaser, an die verschiedenen Bedürfnisse und individuell an den Betroffenen an. Der farblichen Gestaltung dieser Orthesen sind kaum Grenzen gesetzt, womit wir eine hohe Akzeptanz gerade bei unseren Jüngsten mit Handicap erreichen. Um eine optimale Passform zu gewährleisten, passen unsere Experten die sprunggelenksübergreifenden Orthesen über eine detailgenaue Maßnahme mit anschließender Testphase an.

Dynamische Unterschenkelorthesen

Unsere dynamischen Unterschenkelorthesen sind darauf ausgelegt, bestmöglich im Alltag zu unterstützen. Durch die Nutzung hochdynamischer Orthesen steigern wir die Mobilität und gewährleisten eine höhere Lebensqualität. Da das Gewicht einer Orthese eine wichtige Rolle spielt, fertigen wir unsere Unterschenkelorthesen in einer Carbonfaser-Prepreg-Technik. Dadurch erreichen wir die optimale Nutzung des Werkstoffs Carbon innerhalb einer Kunststoffverbindung. Das Ergebnis sind hochdynamische Orthesen bei sehr geringem Gewicht. Auch unsere Orthesen mit diversen Knöchelgelenken fertigen wir auf ähnliche Weise, wobei wir ganz individuell auf die im Versorgungsteam besprochenen Zielsetzungen eingehen. Dynamische Unterschenkelorthesen werden häufig bei neurologischen Diagnosen, wie infantiler Zerebralparese, halbseiter Lähmung, Schlaganfall, multipler Sklerose oder Schädel-Hirn-Trauma oder auch bei inkompletter Rückenmarkslähmung eingesetzt. Um eine bestmögliche Passform und Funktionalität zu gewährleisten, erstellen wir bei jeder Versorgung einen detailgenauen Gipsabdruck. Mit der darauf folgenden Testorthese wird die Versorgung simuliert und der Tragekomfort überprüft bevor eine dauerhafte Orthese angefertigt wird.

Funktionelle Elektrostimulation

Das L300 Go ermöglicht, die infolge einer Erkrankung oder Verletzung des zentralen Nervensystems erlangte Muskelschwäche der Fußhebung, auszugleichen. Zu den häufigsten Diagnosen zählen Schlaganfall, multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma, infantile Zerebralparese und inkomplette Querschnittslähmung. Das L300 Go stimuliert die Muskeln des betroffenen Beins mit kleinen Elektroimpulsen, sodass eine Fußhebung ausgelöst wird. Dadurch verbessert es nicht nur den Gang, sondern trägt auch zum Wiederaufbau der Muskulatur oder zur Verzögerung bzw. Vermeidung einer Inaktivitätsatrophie (Muskelschwund) bei. Zudem kann das L300 Go die Gelenkbeweglichkeit erhöhen und die lokale Durchblutung fördern.

Foto: © Ottobock

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Oberschenkelorthesen

Ein wichtiges Thema im Bereich der Oberschenkelorthetik ist die Sicherheit. Unsere Kunden müssen sich voll und ganz auf die Unterstützung und Stabilität der Orthese verlassen können. Darum fertigen wir bei Brillinger Orthopädie, aufbauend auf einen detaillierten und korrigierenden Gipsabdruck, für jeden Patienten eine individuelle Testorthese an. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Testphase dieser Orthese stellen wir die Ganzbeinorthesen in sehr aufwendigen Carbonfaser-Kunststoffverbindungen individuell für jeden unserer Patienten her. Verschiedenste Knie- und Sprunggelenkeinheiten bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Funktionalität. Auf diese Weise können wir für jedes Krankheitsbild die optimale Versorgung erreichen.

Oberschenkelorthesen werden häufig bei muskulären Ausfällen der großen Muskelgruppen des Beines eingesetzt, beispielsweise bei Polio-Erkrankungen, Spina bifida, nach Unfällen oder Lähmungen und nach Wirbelsäulenoperationen. Weitere Anwendergruppen sind Patienten mit inkompletter Querschnittslähmung, denen ebenfalls mittels Oberschenkelorthesen ein Stück Lebensqualität geschenkt werden kann. Um unseren Patienten die bestmögliche Wiedereingliederung in ihren Alltag zu ermöglichen, setzen wir auf neueste Technologien. Mikroprozessorgesteuerte Orthesen- Kniegelenke, wie das C-Brace System der Firma Ottobock, gehören ebenso zu unserem Leistungsportfolio, wie sämtliche standphasengesteuerten Systemkniegelenke. Anhand dieser technologischen Weiterentwicklungen ist es erstmals gelungen, eine deutliche Annäherung an ein physiologisches Gangbild zu erhalten.

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Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch über den gesamten Versorgungsablauf und unterstützen Sie auf Wunsch auch bei der Kontaktaufnahme zur weiteren diagnostischen Abklärung an in diesem Bereich erfahrenen Ärzte und Kliniken.

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Ihr Ansprechpartner

Sven Falkenberg

Orthopädie-Technik-Meister Betriebswirt (HWK)

Leiter Orthetik
07071 4104-286
07071 4104-501